Unser Baugrundgutachten

Mit der Beauftragung eines Baugrundgutachtens kommt nun endlich etwas Fahrt in unser Projekt. Die Entscheidung für einen konkreten Baupartner steht noch aus. Die ein oder andere Frage klären wir derzeit. Dennoch wollten wir endlich wissen, wie es unter den Grasnarben aussieht.

Auf Empfehlung unseres Bauberaters haben wir Dipl.-Ing. Matthias Litwin beauftragt, sich unserem Baugrund zu widmen. Im Vergleich mit anderen Gutachtern lag er preislich im Mittelfeld. Ehrlicherweise lagen die Angebot, zum Umfang unserer Anfrage, nicht wirklich weit auseinander. Das Baugebiet an sich war Herrn Litwin bei unserem ersten Gespräch bereits ein Begriff. Aus der unmittelbaren Nachbarschaft wussten wir von nicht unerheblichen Lehmvorkommen. Wie auch immer galt es für den Gutachter vier Bohrungen vorzunehmen.

Im Ergebnis der Bohrungen (vier Kleinbohrungen & eine Rammsondierung) ergab sich folgendes Ergebnis:

  • humoser Oberboden (0,30 bis etwa 0,40 m)
  • im Tiefenbereich herrschen tonig-schluffige Sanden
  • gemäß Genese handelt es sich um Geschiebelehm mit weich- bis steifplastischer Konsistenz

In der maßgebenden Tiefe haben wir laut Gutachten die Bodenklasse 4. Dazu wird empfohlen, unsere Bodenplatte gegen die Wassereinwirkungsklasse W2.1-E abzudichten. Damit sind wir bei WU-Beton.

So sieht es aus. Rums die Geige. Damit wird die Bodenplatte um etwa 4.500 Euro teurer. Zu den Erdarbeiten läuft aktuell eine Anfrage, um die Kosten hierfür einordnen zu können. Ein nicht ganz unerhebliches Thema wird dazu die Regenwasserversickerung auf dem Grundstück …

Zumindest steht uns für die notwendige Statik des Hauses keine Pfahlgründung bevor.