Grunderwerbsteuer bei Erbpacht – Teil 2

Der 2. Teil zum Thema „Grunderwerbsteuer bei Erpacht“ entspricht dem tatsächlichen Bescheid über die Grunderwerbsteuer. Dieser erreichte uns die Tage. Endlich. Wie man sich über die Zahlung einer Steuer freuen kann.

Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte ich versucht, über diverse Quellen im Internet sowie mit einer direkten Nachfrage beim betreffenden Finanzamt/ Finanzkasse, die Herleitung des Betrages herauszufinden – Grunderwerbsteuer bei Erbpacht – Teil 1. Das betreffende Finanzamt/ Finanzkasse konnte mir aufgrund etwaiger Datenschutzrichtlinien keine Auskunft geben. Verrückt.

Was soll ich sagen, meine Herleitung/ Recherche hat gestimmt. Der von mir kalkulierte Betrag ist exakt der, den wir schuldig gewesen sind. Damit ist auch das vom Tisch. Die Rechnung könnt Ihr an einem Beispiel unter o. g. Link nachvollziehen.

Jetzt warten wir darauf, dass das betreffenden Finanzamt/ Finanzkasse den Eingang der gezahlten Grunderwerbsteuer in Form einer Unbedenklichkeitsbescheinigung unserem Notar gegenüber erklärt. Darauf erhalten wir eine sog. Notarbestätigung, die wiederum für die Bank wichtig ist. Solange der tatsächliche Grundbucheintrag nicht erfolgt ist, benötigt die Bank dieses Schreiben, um das Darlehen freigeben zu können.

Nach Zahlungseingang beim betreffenden Finanzamt/ Finanzkasse dauert es i. d. R. sechs Monate bis die Eintragung im Grundbuch tatsächlich erfolgt ist.