Diskurs No. 2 – Lösung

Es gibt eine Lösung zu unserem drohenden Armageddon, die Ablehnung der beantragten Ausnahme für eine Erhöhung der im Bebauungsplan festgelegten Traufhöhe.

Nach anfänglicher Rücksprache mit dem Bauamt stand das Thema Traufhöhe, so wie wir diese nutzen möchten, mehr als auf der Kippe. Der Bebauungsplan weist eine Höhe aus, die schwerlich mit einer vernünftigen Nutzung des Dachgeschosses vereinbar ist, zumindest aus unserer Sicht. Nach diversen Überlegungen, Gesprächen mit unserer Architektin und der Beurteilung der vorhandenen Umgebungsbebauung sind wir von unserem Wunsch-Drempel etwas abgewichen. Die zu beantragende Ausnahme lag dennoch bei 84 cm. Mit dem Einreichen unseres Bauantrages haben wir eine umfassende und vor allem schlüssige Begründung zu unserem Antrag beigefügt. Ich glaube wenige, um Grunde nur wir selbst, haben an einen wirklichen Erfolg dieser Mission geglaubt.

Innerhalb der letzten Tage haben wir vom Bauamt der Gemeinde tatsächlich eine positive Rückmeldung erhalten. Uns ist sowas von ein Stein vom Herzen gefallen. Großes Kino. Jetzt heißt es nur noch warten auf die Baugenehmigung. Die final genehmigende Untere Bauaufsichtsbehörde geht nach Rücksprache mit der Entscheidung der Gemeinde mit, sodass der übrige Ablauf nur noch reine Formsache sein sollte.