Der Grünflächenplan als Teil des Bauantrages … der was?

Ihr habt richtig gelesen, ein Grünflächenplan … nein, wir bauen keine Finnhütte in einer Kleingartenanlage. Lasst mich kurz ausholen:

Nach zwei Wochen haben wir bei unserem Bearbeiter im Bauamt der zuständigen Kreisstadt telefonisch nachgefragt, ob unser Bauantrag denn vollständig sei. Zuvor hatte uns bereits der Rückschein vom Einschreiben sowie die Eingangsbestätigung unseres Bauantrages erreicht. Eine Nachforderung noch notwendiger Unterlagen war nicht dabei. Ein solche könnte im Zuge der Antragsprüfung allerdings noch folgen. Nun gut.

Die Brandenburgische Bauordnung (BbgBO) fordert in ihrem § 69 Abs. 1, dass die zuständige Bauaufsichtsbehörde den Bauantrag innerhalb von zwei Wochen1 auf Vollständigkeit zu prüfen hat & den Eingang dem Antragsteller gegenüber bestätigen muss. Um ehrlich zu sein, wollten wir uns drauf nicht wirklich verlassen.

In dem wirklich sympathischen Gespräch ergab sich, dass unser Bauantrag bis auf ein Grünflächenplan – der Architekt spricht von einem Freiflächenplan, Grünanlagen – vollständig sei. Was für ein Plan? Das war unsere erste Reaktion. … ohne Worte. Gern reichen wir diesen nach.

Ein weiterer Punkt, der sich in dem Telefonat ergeben hat, ist die insgesamte Bearbeitungszeit. In unserem Beitrag Wir reichen unseren Bauantrag ein – was für ein Meilenstein hatten wir dieses Reizthema schon einmal angesprochen … sieben Monate. Nach aktueller Auskunft sind es sechs Monate. Das halbe Jahr versichert uns zudem nicht mal, dass wir eine Bestätigung unseres Antrages erhalten. Mit unter können wir diesen Zeitraum etwas verkürzen. Mit unter …


1https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgbo_2016, 05.07.2020, 20.00 Uhr