Der Bausachverständige als doppelter Boden

Bereits am Anfang unserer Planung hatten wir den Punkt Baubegleitung auf dem Zettel. Auch als vermeintlich gut informierte Laien fehlt uns mit maximaler Wahrscheinlichkeit der Blick für die wirklich fiesen Sachverhalte, Fragestellungen oder gar Fallstricke. Im Laufe der gesamten Planungs- und Bauphase benötigen wir daher ein zusätzliches und vor allem sachkundiges Auge, dass uns vor unnötigem Schaden bewahrt. Gemeint sind damit nicht etwaige Toleranzen am Bau, sondern schlichtweg Pfusch oder Falschauskünfte.

Der Bausachverständige als doppelter Boden

Der Bausachverständige als doppelter Boden © stevebp – pixabay.com

Aus unserem Bekannten-/ Freundeskreis haben wir die Empfehlung für einen konkreten Baubegleiter bekommen. Die Tage hatten wir ein erstes persönliches Gespräch mit ihm. Der Mann lässt, sofern bauphysikalisch notwendig und bei gleichzeitigem Mangel am Bau, auch gern mal ganze Bodenplatten entfernen. Beeindruckend insofern, dass bei elementaren Teilen des Hauses wenig Spielraum für Kompromisse gelassen wird. Schließlich können sich Mängel mitunter erst Jahre nach der Fertigstellung zeigen. Meist liegt die Gewährleistung dann bereits in der Vergangenheit. Auch persönlich macht er einen sehr umgänglichen/ sympathischen Eindruck.

Damit können wir den nächsten Haken auf unserer Todo-Liste setzen.

Nachtrag:

Der o. g. Haken auf unserer Liste ist jetzt fett gedruckt. D. h. wir haben uns für den Bausachverständigen entschieden und eine entsprechende Beauftragung veranlasst. Zur Seite steht er uns, nach Wahl des finalen Baupartners, in folgenden Punkten:

  • Beratung/ Betreuung zur Bauleistungsbeschreibung, Hausbauvertrag & Bemusterung
  • Beratung/ Betreuung zu behördlichen Sachverhalten
  • Beratung/ Betreuung zum Thema Vermessung & Gutachten
  • Beratung/ Betreuung bei sämtlichen Gesprächen im Zuge der Bauplanung & ~ausführung
  • Überwachung & Abnahme der Bauabschnitte
  • Mängelfeststellung
  • Rechnungsprüfung

Die Kosten für diese Beauftragung scheinen uns mehr als gut investiert zu sein. Wir werden vor Sachverhalten verschont, die am Ende einen Kompromiss fordern, der regelmäßig zu unseren Lasten geht. Unterm Strich geht es uns um ein faires Miteinander, fair zwischen Baupartner und uns als Bauherren. Von jedem unserer Freunde/ Bekannten bekam ich hierfür ein belehrendes Lächeln, daher ist die Wahl eines Sachverständigen offensichtlich keine schlechte.