Auf der Suche nach einem Baupartner

Neben der aktuellen Suche nach einem Baugrundstück, haben wir bereits unsere Fühler nach einem möglichen Baupartner bzw. Hausbauer ausgestreckt. Ausgestreckt insofern, dass wir uns mit den diversen Angeboten beschäftigen. Die Gretchenfragen, der wir uns zudem noch stellen müssen ist, ob es am Ende ein Massiv- oder ein Fertighaus werden soll. Für beide Modelle gibt es sachliche Argumente, sich eben für dieses zu entscheiden. Emotionen würde ich an dieser Stelle einmal außen vor lassen, auch wenn der Hausbau an sich ein mehr als emotionales Thema ist. Wie wir jedoch alle wissen, belasten Emotionen letztlich das Konto weit mehr als eine sachliche Betrachtung der Gegebenheiten.

Auf der Suche nach einem Baupartner

Auf der Suche nach einem Baupartner
© Pexels – pixabay.com

Ganz bewusst haben wir uns gedruckte Kataloge schicken lassen. Allmählich bekommt unser Tisch zwar einen Archiv-Charakter, doch vermittelt Papier für uns immer noch mehr Verbindlichkeit als die elektronische Alternative. Zudem ist ein Vergleich unter den Angeboten besser zu handhaben. Wie auch immer …

Der jeweilige Katalog/ Broschüre ist grafisch und informatorisch mehr oder weniger gut aufgemacht. Oft vermissen wir konkrete Preise oder zumindest eine Range, mit der wir grundsätzlich kalkulieren können. Das nervt wahrlich. Es geht halt um das Interesse der Häuslebauer, dass zunächst geweckt werden soll. Marketing eben. Auf unserem Tisch liegen Exemplare folgender Unternehmen:

Massivhaus

  • Annel
  • Arge-Haus
  • Bärenhaus
  • ECO System Haus
  • HELMA
  • Roth Massivhaus
  • Team Massivhaus
  • Town & Country Haus

Fertighaus

  • allkauf
  • Danhaus
  • Danwood
  • FINGER HAUS
  • Haas
  • ScanHaus
  • SchwörerHaus

Ein besonderes Reizthema ist für einige Hausbauunternehmen offensichtlich die Bauleistungsbeschreibung. Wie eine Zicke am Strick winden sich einige Unternehmen, damit diese heilige Schrift vom Kunden nicht vor einem persönlichen Termin gelesen wird. Das hat für mich einen fast schon unseriösen Charakter. Als gäbe es etwas zu verschweigen. Dabei wird erst über diese Beschreibung klar,

  • welche Inklusivleistungen mit dem Vertrag verbunden sind,
  • welche Baustoffe bzw. Hersteller vom Unternehmen verwendet werden,
  • was an mir als Bauherr hängen bleibt bzw. wofür ich verantwortlich bin
  • etc.

Das inhaltliche Greifen der Bauleistungsbeschreibung setzt nun wirklich kein Hochschulstudium voraus. Etwas Interesse für das Thema Bau- & Baustoffe sollte vorhanden sein. Das Übrige kann nachgelesen oder im Zweifel erfragt werden. Von einem der Vertriebsbüros von Town & Country durfte ich mir, nach mehrmaligem Nachfragen, folgendes anhören bzw. lesen:

  • “… wäre eine „Standard“ Bau- und Leistungsbeschreibung für einen „Laien“ nur schwer zu verstehen.“

Wenn eine derartige Kommunikation bereits per E-Mail die Regel ist, was passiert dann erst in dem sehnlichsten erhofften Erstgespräch mit dem Bauherren? Verrückt.

Die Suche ist längst nicht beendet.